Die Junge Union (JU) Rodgau warnt vor gesellschaftlicher Spaltung durch links-grüne Identitätspolitik und „Cancel Culture“. Das jüngste Beispiel ist die Musikerin Ronja Maltzahn, welche wegen ihrer Dreadlocks von Fridays for Future ausgeladen wurde. Laut den Klimaaktivisten sei die Frisur der weißen Musikerin ein Fall von „kultureller Aneignung“ afro-amerikanischer Lebensweisen. Fridays for Future hatte gefordert, Maltzahn müsse sich die Haare abschneiden.
Der Vorsitzende der JU Rodgau, Manuel Schüler, kommentiert dazu: „Es ist erschreckend, wie die links-grüne Identitätspolitik neue Gräben in unserer Gesellschaft aufreißt. Die Idee, dass nur bestimmte Menschen eine Kultur „authentisch verkörpern“ könnten, ist letztlich völkisches Denken und rassistisch“.
Ebenso warnt die JU vor illiberalen Tendenzen. Statt der individuellen Freiheit, propagieren viele links-grüne Bewegungen heute das Bild einer kollektivistischen Verbotskultur, welche Menschen Vorschriften macht, etwa wie im Fall der Musikerin Ronja Maltzahn zur „richtigen“ Frisur.

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